Um ein Instrument zu lernen, bedarf es verschiedene Aufgabestellungen zu bewältigen:
Das Erlernen des technischen Wissens (Notenlesen, Gehörschulung, Technik etc.) aber auch das Erlernen des
technisch-künstlerischen Wissens (Übungsmethoden, Konzept des Stückes verstehen etc.).
Wichtig ist bei beiden Bereichen die Motivation zu erhalten, den Spaß zu fördern und die Ziele zu
erreichen.
Die Unterrichtsmethode von meinem Bassunterricht zeichnet sich dadurch aus, dass
lösungsorientiert gearbeitet wird. Dass heißt nicht nach dem Prinzip immer wieder die gleichen
Fehler zu wiederholen, sondern nach dem konkreten Problemen zu suchen und herauszufinden, was die Lösung
hemmt. Wenn notwendig, das Wissensrepertoire für die Lösung zu erweitern.
Dies fordert eine ausgebildete Diagnosefähigkeit, die durch jahrelange praktische Erfahrung im Unterrichten
und auch durch Vorbereitungen für Auftritte und Studioaufnahmen erarbeitet wurde.
Eine weitere wichtige Säule im Unterrichtskonzept ist das Erhalten der Lernmotivation durch die
Erreichung von Teilzielen, die gemeinsam festgelegt werden.
Ein guter Instrumentalunterricht basiert auf einer schrittweisen Entwicklung:
zuerst erkennt man schemenhafte Umrisse, dann kommen die Einzeleinheiten immer klarer zu Tage. Man darf nicht
vergessen, dass beim Lernen immer der ganze Mensch beteiligt ist, denn es werden immer Bewegungen im Gehirn eingespeichert.
Die Lernerfolge werden mit den klassischen Wahrnehmungs-
und Lerngesetzen der Psychologie und Pädagogik unterlegt. Die Individualität und persönliche Vielfalt
geht dabei auf gar keinen Fall verloren.
Das Ziel beim Bassunterricht ist es sowohl kurz – als auch langfristig die Motivation zu steigern. Durch
Üben mit konkreten Zielen und Erfolgskontrollen erhöht sich der „Lustgewinn“ am Bassspielen.